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1. Landesjugendvergleichsfliegen 2001 in Zwickau


Die Teilnehmer stemmen ein Segelflugzeug vom Typ Pirat

Christoph Spank ist Sieger des 1. Sächsischen Landesjugendvergleichsfliegens. Der Gymnasiast verwies Vereinskamerad Tom Doberschütz und Martin Dietze vom FC Großrückerswalde auf die Plätze. Damit haben sich die Drei für das Bundesjugend- vergleichsfliegen in Pritzwalk/Kammermark (Brandenburg) qualifiziert.

Austragungsort des ersten Jugendvergleichsfliegens in Sachsen war im Juni der Flugplatz Zwickau. Drei Wertungsflüge im Windenstart hatte jeder der 25 Teilnehmer zu absolvieren. Entsprechend des Reglements des Bundesjugendvergleichsfliegens wurden Elemente des Flugausbildungsprogrammes wie Start, Kreisflüge mit Überleiten, hochgezogene Fahrtkurve, Slip und Ziellandung bewertet. Jeweils drei unabhängige Schiedsrichter benoteten die Flüge. Der Mittelwert ergab schließlich die Punktzahl für den Wertungsflug.

Wie die knappen Punktdifferenzen beweisen, ist die Qualität der Segelflugausbildung in den sächsischen Vereinen auf einem gleichmäßig hohen Niveau. Und so entschieden meist nur die wenigen Meter der geglückten bzw. missglückten Ziellandung über die bessere oder schlechtere Platzierung. Das einheitlich gute Abschneiden der Klixer Teilnehmer bescherte den vier Segelfliegern aus der Nähe von Bautzen auch den Sieg in der Mannschaftswertung. Doch der Vorsprung war schmal. Und so müssen sich die Nachwuchspiloten aus Görlitz, Auerbach, Zwickau, Großrückerswalde, Pirna und Kamenz keinesfalls hinter ihren Leistungen verstecken.

Der Luftsportverband Sachsen bedankt sich herzlich bei den Ausrichtern vom Aero-Club Zwickau. Der besondere Dank gilt daneben aber Detlev Doberschütz. Er bekleidet seit dem Winter das Amt des Referenten für Breitensport in der Sportfachgruppe Segelflug, und ohne sein Engagement hätte das 1. Sächsische Landesjugendvergleichsfliegen wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen. (MiS)

Einzelwertung

 1 Spank, Christoph Aero-Team Klix 120,64
 2 Doberschütz, Tom Aero-Team Klix 116,65
 3 Dietze, Martin Fliegerclub Grorüwa 114,97
 4 Werner, Tobias Aero-Club Zwickau 114,63
 5 Sprenger, Rico Fliegerklub Auerbach 113,64
 6 Lein, Riccardo Aero-Team Klix 111,95
 7 Gritzner, Sandro Görlitzer FSC 111,29
 8 Weigel, Immanuel Aeroclub Pirna 109,64
 9 Wendler, Stefanie Fliegerklub Auerbach 108,30
10 Hirschberg, Robert Görlitzer FSC 106,61
11 Wackwitz, Marcus Görlitzer FSC 105,98
11 Sommer, Ulrich Aero-Team Klix 105,98
13 Günnel, Robert Aero-Club Zwickau 105,31
14 Klotz, Thomas Fliegerclub Grorüwa 104,96
15 Lenk, Jens Aero-Club Zwickau 104,64
16 Weikert, Marcel Fliegerklub Auerbach 103,30
17 Hoppe, Andreas Fliegerklub Auerbach 102,65
18 Reichl, Knut Aero-Club Zwickau 102,64
19 Vörtler, Roman Aeroclub Pirna 101,30
20 Schreiber, Jörg Fliegerclub Grorüwa  99,97
21 Albrecht, Henry Fliegerclub Kamenz  99,29
22 Sturm, Robert Aeroclub Pirna  98,28
23 Marschner, Thomas Fliegerclub Kamenz  97,96
24 Janke, Alex Aeroclub Pirna  97,31
25 Flessa, Axel Fliegerclub Grorüwa  96,96

Lutz-Peter Kern, Rene Arndt und Wolfgang Reinecke Der Klixer Hai-Pirat - rechts der spätere Sieger Christoph Spank


Detlef Doberschütz AT Klix
Wolfgang Reinecke AT Klix
Stefan Witte FK Auerbach
Swen Schlobach AC Zwickau
Hardy Ebert FC Grorüwa
Micha Scheffler (nur So.) FK Auerbach
Franko Fritsch (nur Sa.) AC Pirna

Ein Pirat - das Wettbewerbsflugzeug - am Start Die Jury diskutiert noch über die Bewertung
Die einzige Teilnehmerin - Stefanie Wendler - wird ausgezeichnet Auch auf Puchacz wurde geflogen - allerdings nur der Einweisungsstart


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